Vorsicht bei Inspektion oder Reifenwechsel von Abgasskandal-Autos! Händler spielen heimlich Update der Motorsoftware auf.

Immer mehr myRight-Kunden berichten von merkwürdigen Geschehnissen bei den Händlern von VW, Audi, Seat und Skoda. Gibt man sein vom Abgasskandal betroffenes Auto zum Reifenwechsel oder Inspektion dort ab, wird das Software-Update ohne Nachfrage einfach aufgespielt.

software-update-heimlichDer VW-Konzern war vom Kraftfahrt-Bundesamt im Rahmes des Abgasskandals verpflichtet worden, seinen Kunden per Rückrufaktion ein Software-Update der Motorsteuerung anzubieten, um die fehlerhaften Abgaswerte zu bereinigen.

Doch wollen viele Kunden das Software-Update gar nicht, da die langfristigen Folgen, insbesondere der Wertverlust der betroffenen Autos, völlig unbekannt sind. Dem entsprechend hatten zuletzt die Gerichte geurteilt, dass betroffene Kunde gerade nicht zur Teilnahme an der Rückrufaktion verpflichtet sind, sondern ihr “Abgasskandal-Auto” schlicht zurückgeben können. Bei der Rückgabe wird dann der Neupreis abzüglich einer meist geringen Nutzungsentschädigung zurückgezahlt. Auch unter Experten besteht weitgehende Einigkeit, dass Betroffene ihr Auto auf keinen Fall mit dem Software-Update versehen lassen sollten.

Von daher sind die ungenehmigten Eingriffe im Rahmen von Inspektion oder Reifenwechsel ein ernsthafter Eingriff in die Rechte der Betroffenen. Dem Vernehmen nach sei das Update auch nicht rückgängig zu machen. myRight sammelt gerade Fälle, bei denen ohne Einwilligung der Autofahrer der Händler das Software-Update einfach aufgespielt hat. Ist Ihnen dies auch passiert? Schreiben Sie an service@myright.de