Abgasskandal Entschädigung

Kaufpreis zurück oder lieber Abgasskandal-Auto behalten? Treffen Sie die richtige Entscheidung.

Im Abgasskandal überschlugen sich die Ereignisse zum Jahresende 2016. Das Fahrverbot für Dieselautos ist in den ersten Städten beschlossen, in vielen Städten liegt es auf dem Tisch (spiegel.de). Gleichzeitig warnen immer mehr Fachleute vor der Teilnahme an der Rückrufaktion im Abgasskandal. myRight empfiehlt daher nur eins: Raus aus den Skandal-Dieseln von VW, Audi, Seat oder Skoda und ein neues, sauberes Auto kaufen, was frei von Fahrverboten und Wertverlusten wegen des Abgasskandals ist.

myRight sagt Ihnen, wann Sie was verlangen können und welche Rechte Sie haben.


Warum VW jetzt auch in Deutschland Abgasskandal-Autos zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten muss?

Bis Mitte Dezember 2016 gingen die meisten Fachleute davon aus, dass VW die betroffenen Autos durch die Umrüstung wieder verkehrstauglich machen kann. Dabei konnte sich VW auf eine breite Allianz an Unterstützern in Politik und Behörden, insbesondere auf das Verkehrsministerium von Minister Dobrindt sowie das Kraftfahrt-Bundesamt, verlassen.

Doch hat VW die Rechnung ohne die EU-Kommission gemacht, die ein Interesse an einem ausgeprägten Verbraucher- und Umweltschutz hat. Die EU-Kommission hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland eingeleitet, weil die Politik keine Sanktionen gegen VW verhängt hat.

In diesem Zusammenhang hat der Berliner Rechtsprofessor Remo Klinger jetzt aufgedeckt, dass die Betriebserlaubnis der betroffenen Autos im Dieselskandal ungültig ist. VW hatte nämlich in der sogenannten EG-Übereinstimmungserklärung, die typischerweise im Bordbuch abgeheftet ist, versichert, dass alle Dieselskandal-Autos den geltenden Vorschriften entsprechen. Nur deshalb durften die Autos überhaupt verkauft und zugelassen werden. Wie man heute weiß, war genau diese Versicherung falsch.

Nach Klingers Gutachten, das myRight vorliegt, können die falschen Erklärungen heute auch nicht mehr durch die Rückrufaktion ausgebessert werden. Vielmehr ist es nach unserer Auffassung sogar rechtlich möglich, dass vom Abgasskandal betroffene Autos stillgelegt werden. Ein Auto aber, dass stillgelegt werden könnte, hat keinen Wert mehr. Daher muss der VW-Konzern nach unserer Auffassung die Kaufpreise erstatten und betroffene Autos zurücknehmen. Lesen Sie mehr hierzu in unseren FAQ.


Welche Rolle spielen Dieselfahrverbote und verweigerte TÜV-Plaketten?

Betroffene Autofahrer müssen wegen der ungültigen Betriebserlaubnis jetzt damit rechnen, dass die Behörden umschalten und die Zulassung entziehen. Die Einführung von Dieselfahrverboten in den Innenstädten (spiegel.de) ist ein erster Vorbote dieser »schleichenden Entziehung« der Gebrauchsmöglichkeit von Dieselautos. Und der TÜV scheint die Entwicklung in der Politik beschleunigen zu wollen, da angedroht wird, dass die TÜV-Plakette betroffenen und nicht umgerüsteten Abgasskandal-Autos künftig verweigert werden soll (spiegel.de).

Das bedeutet zudem: Durch die drohende Stilllegung sind die Autos des Abgasskandals faktisch wertlos. Der einzige Grund, warum die Autos noch nicht »zu null« gehandelt werden, ist, dass die breite Masse der Bevölkerung vom drohenden Entzug schlicht nichts weiß und Behörden kein allzu großes Interesse an den Tag legen, Tausende von Autos aus dem Verkehr zu ziehen. Nur deshalb erscheinen die Versicherungen von VW realistisch, alles sei in bester Ordnung

VW muss jeden Betroffenen so stellen, als wäre das Auto nie gekauft worden. Das geht bei der VW Entschädigung nur durch Erstattung des Kaufpreises und Rücknahme der Autos. Das hat VW in den USA jetzt auch anerkannt.
VW lehnt die Rücknahme der Abgasskandal-Autos in Deutschland aktuell aber ab. Die Intention ist eindeutig: Man will sich in die Verjährung der Rückgabeansprüche retten. Erst wenn alle Ansprüche verjähren, was Ende 2018 der Fall sein wird, wird VW wohl alle Anspruchsinhaber auszahlen, denn dann droht kein Domino-Effekt mehr, da nur noch jene Ansprüche geltend machen können, die VW rechtzeitig verklagt haben – etwa mithilfe von myRight und unseren Vertragsanwälten.
Auch wenn VW Ihr Auto zurücknehmen muss: Freiwillig wird das nicht passieren! Sie müssen Ihr Recht gegenüber VW geltend machen, wollen Sie nicht auf dem Schaden sitzen bleiben.

Und genau das macht myRight für Sie!


Kann ich mein Auto auch behalten?

Jeder Betroffene kann sein Auto auch behalten und auf seinen Schadensersatz verzichten. Weil aber weder der Wertverlust der Autos noch das weitere Ausmaß der Dieselfahrverbote absehbar ist, empfiehlt myRight, so schnell es geht sein Abgasskandal-Auto los zu werden – am besten durch Erstattung des Kaufpreises und Rücknahme des Autos seitens VW.

Rechtlich ist der Rückkauf relativ klar geregelt: Sie müssen VW nur zur Rücknahme des Autos und Erstattung des Kaufpreises auffordern. Innerhalb von zwei Wochen muss VW dann alles abwickeln. Insbesondere muss VW das Auto bei Ihnen abholen und Sie geben das Zeitfenster vor. Sie brauchen also weder einen Tag Urlaub zu nehmen noch das Auto nach Wolfsburg fahren.

Aber: Solange VW die Strategie verfolgt, sich in die Verjährung im Jahr 2019 zu retten (finanztip.de), wird der VW-Konzern nach unserer Erfahrung nicht auf Ihre Aufforderung reagieren – außer mit inhaltlosen Floskeln. Das haben uns auch mehrere Kunden immer wieder bestätigt.
Suchen Sie sich unbedingt einen starken Partner, der Ihre Rechte entschlossen durchsetzt und Ihr Geld zurückholt. Das kann myRight sein, wenn Ihnen an einer bequemen Onlineabwicklung gelegen ist. Die myRight-Vertragsanwälte gehören zu den führenden Experten und myRight nimmt Ihnen, auf Wunsch auch zusammen mit Ihrer Rechtsschutzversicherung, alle Anwalts- und Gerichtskosten nebst Risiken ab. Alternativ wenden Sie sich an den Anwalt Ihres Vertrauens.

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