Filesharing Urteile

Eltern haften für Ihre Kinder – und Anschlussinhaber haften für Filesharing, auch wenn sie selbst keinen illegalen Download vorgenommen haben? Halt! Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen und bezahlen Sie nicht, wenn Sie eine Abmahnung wegen Filesharings ereilt. Sie sind anhand verschiedener Filesharing Urteile nicht dazu verpflichtet, anlasslos zu belehren und mit Ihren Kindern über illegale Downloads zu sprechen. Weiter besagen neueste Filesharing Urteile, so zum Beispiel das am 14.07.2016 vom Landgericht Hamburg gefällte Urteil (Az. 310 S 20/15), dass Sie als Anschlussinhaber weder haften noch einen Nutzer benennen müssen. Durch die Filesharing Urteile wird deutlich, dass Ihnen die Hände nicht gebunden sind und dass Sie sich gegen eine Abmahnung wehren können.

Filesharing Urteile – So gehen Sie bei einer Abmahnung vor

Im Internet finden Sie auch gegenteilige Filesharing Urteile. So zum Beispiel das Urteil des Hamburger Landgerichts vom Urteil vom 21.März 2014, Az. 310 S 7/13. Hier spricht sich der Richter eindeutig für die Belehrungspflicht aller Haushaltsangehörigen aus und weißt darauf hin, dass der Anschlussinhaber die Haftung für seinen Anschluss und dessen Verwendung trägt. Doch dieses und ähnliche Filesharing Urteile wurden mit dem neuerlichen Gerichtsurteil des LG Hamburg aufgehoben und haben keinen juristischen bestand. Wenn Sie eine Abmahnung wegen Filesharing erhalten, orientieren Sie sich an diesem Leitfaden und nutzen die Informationen von myRight, um keine voreiligen Zahlungen zu tätigen oder eine Schuld einzugestehen, wo es keine Schuldverteilung geben darf.

Als Anschlussinhaber unterliegen Sie keiner Belehrungspflicht, egal ob es sich um eheliche oder nichteheliche Lebenspartner oder um Mitbewohner einer Gemeinschaft handelt. Zahlen Sie weder die Ihnen auferlegten Abmahnkosten noch Schadenersatz und unterschreiben Sie das beiliegende Formular nicht. Dieses kommt einem Schuldeingeständnis gleich und führt durch Ihre Unterschrift zur Anerkennung der Geldstraße und des Schadenersatzes. Mit anwaltlicher Unterstützung und einer modifizierten Unterlassungserklärung haben Sie gute Chancen, die Filesharing Abmahnung zu umgehen und den geforderten Betrag nicht zahlen zu müssen. Die entsprechenden Filesharing Urteile dienen
als Basis der Abwendung und schaffen ganz neue Möglichkeiten, Ruhe zu bewahren und sich effektiv gegen die Beschuldigung zu wehren.

Richtig handeln, nicht übereilen!

Trotz aller richterlichen Filesharing Urteile, die Sie bei myRight einsehen können, müssen Sie der modifizierten Unterlassungserklärung inhaltliche und formelle Beachtung schenken. Damit diese rechtsgültig ist, muss sie alle wichtigen Fakten beinhalten und fristgemäß beim Abmahnanwalt eingehen. Der Schock bei einer Filesharing Abmahnung im Briefkasten ist groß, was nicht zuletzt an der hohen Forderung der Abmahnkanzleien liegt. Doch das Gesetz unterstützt Sie und gibt Ihnen durch richtungsweisende Filesharing Urteile die Möglichkeit, Ihre Haftung auszuschließen und mit einer überlegten Reaktion sämtliche Forderungen gegen Sie zu negieren.

Sie würden sich wundern, wenn Sie wüssten, wie viele Filesharing Abmahnungen keinen rechtlichen Bestand haben und von den Kanzleien nicht durchgesetzt werden können. Im Endeffekt zahlen meist nur die Empfänger, die auf anwaltliche Beratung verzichten und die beiliegende Unterlassungserklärung in Form eines Schuldanerkenntnisses unterzeichnen.